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Amman, Jordanien

Wer seid ihr?

Gott hat uns alle irgendwie von verschiedenen Kontinenten gerufen, im Nahen Osten zu leben. Dort haben wir uns kennengelernt.

Wir sprechen nicht viel Arabisch. Aber wir vertrauen dem Heiligen Geist und auf übersetzte Arbeitsblätter, um vor Ort etwas tun zu können :-)

Eigentlich sollte unser Team verstärkt werden durch drei Studenten, die bereits die Zusage hatten, dass sie mehrere Monate vor Ort sein können - durch die aktuelle Situation ist jedoch leider noch nicht abzusehen, ob sie wirklich gehen können.

Was wollt ihr sehen?

Menschen, die frei werden von ihrem ganzen Ballast. Von Angst, von Wut, von all den Verletzungen. Von so viel Zwängen.

Nachfolger, die mutig werden, von diesen Wundern weiterzuerzählen. Die trainiert werden und anfangen, andere zu trainieren.

Gruppen, aus denen Teams werden, die von Liebe geprägt sind. Wo nicht mehr zählt, in was für einer Kultur jeder aufgewachsen ist.

Und nach zwei Jahren die ersten Anfänge außerhalb von Amman.

Wie kam es zu dieser Idee?

Anfang 2017 waren einige vor Ort. Überrascht davon, wie eiskalt es im Winter in den Häusern ist. Entschieden, trotzdem loszugehen und für Menschen zu beten.

Das war als einmalige Aktion gedacht. Aber dabei haben wir Menschen vor Ort kennengelernt, mit denen wir in Kontakt geblieben sind. Und dann hat Gott geredet, dass der nächste Trip ansteht. Und dann der nächste und der nächste und der nächste. Und jedes Mal kamen einige mit und wir haben mehr Leute vor Ort kennengelernt, die ihre Türen für uns geöffnet haben.

Mit welchen Herausforderungen rechnet ihr?

An Gott glauben fast alle, aber erlebt haben ihn die wenigsten. Die einen sind sorum religiös, die anderen andersrum. Obwohl Jesus mit beiden Gruppen ziemlich gleich umgehen würde, kommen sie miteinander nicht klar. Das macht die Sache nicht einfacher.

Mit diesen Gruppen wollen wir mit einigen Grundlagen anfangen: liebevolle und respektvolle Kommunikation, Denken in nächsten Schritten, Mentoring. Ganz normale Menschen befähigen, wie Jesus zu leben. Alles Dinge, die nur die wenigsten bisher erlebt haben.

Was werdet ihr tun?

Wir beten weiterhin, dass die drei kommen und dort für einige Monate leben können.

Als Team wollen wir zweimal im Jahr hinfliegen. Außerdem machen wir Online-Trainings für Leute vor Ort und beten regelmäßig dafür.

Wir arbeiten an guten Arbeitsblättern, um ganz normale Menschen in Jordanien auszurüsten.

veröffentlicht im Juni 2020