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  • Straßenzug

Spanien

Wer seid ihr?

In Deutschland:  Katrin und ich, Ole. Lehrerin, Veranstaltingstechniker, 4 Kinder. Vom Land.
In Spanien: Pedro und Erika. Ursprünglich Argentinier. Vor vielen Jahren nach Spanien gekommen um Gemeinden zu gründen. Altenpfleger. Aufbau einer „Foodbank“.

Wie wir Freunde geworden sind?
Gott hat das sehr clever angestellt.

Was wollt ihr sehen?

Wir, Pedro und ich, Ole, wünschen uns starke Beziehungen zwischen Gemeindeleitern, Gründern, ihren Familien. Besonders auch zwischen Leitern, die schon viel Erfahrung haben und Leitern, die gerade erste Schritte gehen. Im Süden Spaniens ist das schon am weitesten entwickelt. Neben gemeinsamen Leitungstreffen und Projekten haben wir angefangen, Mentoring einzuführen. Das ist die notwendige Basis für die Arbeit in ganz Spanien. Wir wollen auch in die mehr als 7000 Städte gehen, in denen wir noch niemanden kennen.
Unser nächster gemeinsamer Schritt ist es, Trainings für apostolisch begabte Menschen im Süden Spaniens zu etablieren. Neben Input, Übungen und ganz viel Gemeinschaft, werden bei diesen Trainings Gott sehr viele Fragen gestellt: Was ist mein nächster Schritt? Was ist der nächste Schritt für die Leiter, die ich trainiere? Welche Unterstützung benötigen sie, um diesen Schritt zu gehen? Wer von den anderen Anwesenden kann ihnen bei diesem Schritt helfen? Genau das hilft, starke Beziehungen aufzubauen.

Wie kam es zu dieser Idee?

Ich, Ole, war 2013 zum ersten Mal in Spanien. Schuld war meine Frau. 2012 hatte sie Gott gefragt, was sie mir zum Geburtstag schenken soll. Das Ergebnis waren ein Audiokurs, ein Bildwörterbuch mit 6000 Einträgen und ein Grammatikheft. Alles um Spanisch zu lernen. Meine Freude hielt sich in Grenzen.
Auf der vierten Reise habe ich Pedro kennengelernt. 9 Monate später kamen er und acht andere zum ersten Mal zur „Leadership Conference“. Danach fing unser Mentoring an. Inzwischen träumen wir zusammen, wie sich die apostolische Arbeit in Spanien weiterentwickeln soll. Das „AMT“ fühlt sich an wie der nächste logische Schritt.

Mit welchen Herausforderungen rechnet ihr?

Ein Teil der Leiter, mit denen wir in Spanien zusammenarbeiten, kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Ihr geistlicher Hintergrund ist teilweise sehr verschieden. Viele sind Einwanderer und fangen gerade noch einmal von vorn an. Zeit und Ressourcen sind immer Mangelware.
Ich, Ole, bin nur einmal im Vierteljahr vor Ort. Wir benötigen mehr Leiter, die nicht nur eine Gemeinde gegründet haben, sondern auch andere trainieren können, Gemeinden zu gründen. Ganz egal, ob sie dafür 2000 oder nur 20km reisen müssen, um zu unterstützen. Liebe, die nicht aufhört zu wachsen, wird der Schlüssel sein.

Was werdet ihr tun?

Pedro und Erika werden drei Mal bei den deutschen Trainings für apostolisch begabte Leiter dabei sein, um die notwendigen Erfahrungen selbst zu machen. Gleichzeitig sind wir regelmäßig in Spanien, helfen bei Gründungen, organisieren eine spanische „Leadership Conference“ und helfen mehr Teammitgliedern aus Deutschland, sich in Spanien zu investieren. Zur Zeit trainieren wir viel online. Die nächste Reise ist vom 19. bis zum 26. Juli 2020 geplant.

veröffentlicht im Mai 2020